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MELAG Thermodesinfektor / Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG)

Die Lösung für die sichere Reinigung und Desinfektion der Instrumente

Der innovative Thermodesinfektor MELAtherm 10 sichert die Qualität der Instrumentenaufbereitung in der Zahnarzt- und Arztpraxis. Durch die maschinelle Reinigung und Desinfektion werden nicht nur Ihre Patienten und das Praxispersonal noch besser geschützt, sondern auch eine Arbeits- und Zeitersparnis bei der Instrumentenaufbereitung erzielt.

Profitieren Sie von dem perfekten Zusammenspiel des Thermodesinfektors MELAtherm 10 in Verbindung mit speziell entwickelten Einsatzgestellen und den speziellen Prozessmedien MEtherm.

Entdecken Sie unsere abgestimmten Lösungen zur maschinellen Reinigung und Desinfektion der Instrumente: 

Info Icon

Thermodesinfektor:

Der Thermodesinfektor ist ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) für die maschinelle Aufbereitung von Instrumenten mit integrierter Prozessüberwachung.
Die Kontrolle und Dokumentation der relevanten Parameter gewährleisten standardisierte und reproduzierbare Prozessdurchläufe. Die automatische Dosierung der flüssigen Prozessmedien, bestehend aus Reiniger, Neutralisator und Klarspüler, erzielt optimale Reinigungs- und Trocknungsergebnisse mit einem Thermodesinfektor. Die Desinfektion der Instrumente erfolgt durch den Einsatz von heißem Wasser über einen vorgegebenen Zeitraum.

 

Verfahren der Maschinellen Reinigung und Desinfektion

Alle Prozessschritte sicher abgedeckt mit MELAtherm 10

Der Thermodesinfektor MELAtherm 10 bietet eine effiziente maschinelle Aufbereitung Ihrer Instrumente in speziell dafür entwickelten Einsatzgestellen. Alle verfügbaren Körbe, Halterungen, Wasch-Trays und Adapter wurden für die vielfältigen Anforderungen in der Arzt- und Zahnarztpraxis geprüft und freigegeben. Mit Hilfe unseres MELAtherm 10 Tutorials wird eine optimale Beladung des MELAtherm 10 sichergestellt. Entdecken Sie unsere Video-Tutorials in der Mediathek

Im Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) MELAtherm 10 durchläuft das Instrumentarium vier wesentliche Prozessschritte für optimale Ergebnisse:
 

1. Reinigung: 
Zunächst erfolgt eine Vorspülphase mit kaltem Wasser zum Entfernen von groben Verunreinigungen und von Proteinen. Die Verwendung kalten Wassers für die Vorspülung verhindert eine Fixierung von Eiweißen auf den Instrumenten. Die anschließende Reinigungsphase wird mit einem alkalisch-enzymatischen Reiniger und warmen Wasser durchgeführt.

Mit MEtherm 50 bietet MELAG einen leistungsstarken mildalkalischen Reiniger zur Lösung von Protein- und Fettrückständen für die Aufbereitung der Instrumente im Thermodesinfektor MELAtherm 10. Die besondere Reinigungsleistung von MEtherm 50 als materialverträglichem Reiniger, wird durch die Kombination von Tensiden und Enzymen erreicht. Gleichzeitig minimiert das optimal auf den MELAtherm 10 abgestimmte Prozessmedium die Entstehung von Belägen auf den Instrumenten und der Waschkammer.

2. Neutralisation: 
Ein Neutralisator auf Zitronensäure- oder Phosphorsäurebasis gleicht durch den niedrigen pH-Wert die Alkalität aus der Reinigungsphase aus. Die Neutralisation und das anschließende Zwischenspülen der Instrumente im RDG maximiert das Reinigungsergebnis und beseitigt die Restchemikalien.  

Für den dentalen, ophthalmologischen und ophthalmo-chirurgischen Bereich, ist MEtherm 55 auf Zitronensäurebasis ein besonders materialverträglicher Neutralisator. Für die Fachbereiche der Gynäkolokgie, HNO, Chirurgie und Podologie löst MEtherm 56 auf Phosphorsäurebasis zuverlässig säurelösliche Ablagerungen an den Instrumenten. Die Neutralisatoren der MEtherm Serie schützen die Instrumente und beugen effektiv Belagsbildung vor.

Programmablauf Reinigung und Desinfektion MELAtherm 10 RDG

 

3. Desinfektion:
Die thermische Desinfektion semikritischer und kritischer Instrumente erfolgt, nach einer Zwischenspülung mit klarem Wasser, bei 90 °C und 5 Minuten Haltezeit. Durch die Kombination von Temperatur und Zeit wird der bei der thermischen Desinfektion besonders wichtige A0-Wert von mindestens 3.000 erreicht. Der A0-Wert bildet einen Maßstab für die Abtötung von Mikroorganismen in Desinfektionsverfahren mit feuchter Hitze.

Alle Programme des MELAtherm 10 RDG sind so gestaltet, dass Ressourcen und Energie gespart werden, gleichzeitig der Wunsch nach kurzen Betriebszeiten und besten Reinigungsergebnissen zuverlässig erfüllt wird. Bereits während der Aufheizphase für die Desinfektion wird der pH-neutrale MEtherm 60 Klarspüler hinzugegeben, um die Qualität der Trocknungsergebnisse optimal zu unterstützen.

4. Trocknung:
Die aktive Außen- und Innentrocknung schützt die Instrumente und spart Zeit im Aufbereitungsprozess. Die Raumluft wird mit Hilfe eines HEPA-Filters von Mikroorganismen befreit und in die Waschkammer des Thermodesinfektors zur Trocknung der Instrumente geführt. Die Instrumente stehen nach der Reinigung und Desinfektion somit trocken und handwarm zur Verfügung. Bei englumigen Hohlkörperinstrumenten, wie beispielsweise Hand- und Winkelstücken, Endoskopen oder speziellen ophthalmologischen Instrumenten, sollte auf Grund der Komplexität eine zusätzliche manuelle Nachtrocknung gemäß Herstellervorgaben erfolgen. 

Im Vergleich zu vielen anderen Thermodesinfektoren am Markt ist diese so wichtige Funktion serienmäßig ohne Aufpreis im MELAtherm 10 integriert. Denn die aktive Trocknung des MELAtherm 10 sichert den Werterhalt: Korrosion, Beschädigung und Fleckenbildung auf den Instrumenten werden vermieden.

 

Entdecken Sie unsere Prozessmedien der MEtherm Serie für die optimale Reinigung und Desinfektion im MELAtherm 10

Programmablauf Reinigung und Desinfektion eines Winkelstücks im Thermodesinfektor

Die Vorteile eines Thermodesinfektors für die Praxis

MELAtherm 10: Ein Plus im Workflow

Die von der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und dem Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) empfohlene maschinelle Reinigung und Desinfektion, bei der die Instrumente in verschiedenen Phasen mit entsprechenden Programmen gereinigt und thermisch desinfiziert werden, gewährleistet mit optimierten und validierbaren Prozessen gegenüber der manuellen Aufbereitung einen deutlich erhöhten Schutz für Patienten und Praxisteam.

Der Schutz des Personals vor Stichverletzungen und Infektionen hat in der Arbeitsschutzgesetzgebung einen hohen Stellenwert. Auch der Patientenschutz genießt die höchste Priorität. Der Einsatz des Thermodesinfektors MELAtherm 10 und damit des maschinellen Aufbereitungsverfahrens, reduziert die großen Risiken erheblich.

Ein weiterer großer Vorteil der maschinellen Instrumentenaufbereitung ist die große Wirtschaftlichkeit. Denn das maschinelle Verfahren ist der manuellen Aufbereitung auch mit Blick auf die Effizienz überlegen. Durch die geringen Zykluskosten für Strom, Wasser und Prozessmedien in Höhe von nur ca. 1,10 € amortisiert sich die Anschaffung eines Thermodesinfektors auch in einer normalen Praxis bereits nach 24 Monaten. Gleichzeitig kann die gewonnene Arbeitszeit des Praxispersonals viel effizienter für die Behandlung der Patienten eingesetzt werden. Die folgende Amortisationsrechnung verdeutlicht das Einsparpotential durch die maschinelle Aufbereitung:

Amortisationsrechnung MELAtherm: Manuelle vs. maschinelle Instrumentenaufbereitung

Des Weiteren fordert die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Medizinprodukte der Kategorie „kritisch B“ maschinell zu reinigen und zu desinfizieren! Aufgrund der vorhandenen Hohlräume kann eine Überprüfung des Reinigungsergebnisses nicht mit bloßem Auge erfolgen. Daher muss ein validierbares Verfahren eingesetzt werden, das die Reproduzierbarkeit der Prozesse gewährleistet.

Die Dosierung der Prozessmedien erfolgt im Thermodesinfektor von MELAG zuverlässig durch das serienmäßig integrierte Dosiermodul. Diese innovative Vorrichtung verhindert Fehldosierungen, die im Vergleich zur manuellen Reinigung und Desinfektion zu unzureichenden Ergebnissen führen oder sogar den Werterhalt Ihrer Instrumente beeinträchtigen.

Optimale Arbeitsabläufe mit aufeinander abgestimmten Prozessen in der gesamten Aufbereitungskette erhöhen die Effizienz im Aufbereitungsraum. Ein Workflow mit einem Thermodesinfektor ist rechtssicher, schützt das Praxisteam und spart Zeit und Geld. Semikritisch eingestufte Instrumente, die im Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) mit validierten Prozessen gereinigt und thermisch desinfiziert wurden, müssen nicht im Autoklaven sterilisiert werden. Die semikritischen Medizinprodukte können nach der maschinellen Aufbereitung im Thermodesinfektor getrocknet entnommen, freigegeben und am Patienten angewendet werden. Kritische Instrumente werden anschließend verpackt und sterilisiert.

Häufige Fragen

Ist ein Thermodesinfektor / RDG gesetzlich gefordert?

Neben den bereits vorgestellten Vorteilen der maschinellen Reinigung und Desinfektion wird der Einsatz eines RDGs auch gesetzlich gefordert. Die rechtliche Verbindlichkeit ergibt sich aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung in Verbindung mit der RKI-Empfehlung. Die folgenden Auszüge geben Ihnen einen kurzen Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen:

Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) (Kapitel 2.2.2 Reinigung, Desinfektion, Spülung und Trocknung): „Den thermischen Verfahren in Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDG) ist wegen der zuverlässigeren Wirksamkeit […] der Vorrang vor chemischen und chemo-thermischen Desinfektionsverfahren zu geben.“

Der gesetzliche Fokus wird besonders auf die Aufbereitung von „kritisch B“ Medizinprodukten gelegt. Der komplexe Instrumentenaufbau und das sensible Anwendungsgebiet führt dazu, dass das RKI sogar die maschinelle Aufbereitung mit einem Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) grundsätzlich fordert.

Zudem werden durch den Einsatz eines Reinigungs- und Desinfektionsgerätes (RDG) zur Instrumentenaufbereitung auch die Anforderungen an den Arbeitsschutz erfüllt. Die technische Regel für biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 unterstreicht diese Forderung: 

„Die Desinfektion und Reinigung der Instrumente sollte vorzugsweise im geschlossenen System eines Automaten erfolgen, um Verletzungs- und Kontaminationsgefahren zu minimieren und um die Beschäftigten vor Kontakt mit dem Desinfektionsmittel zu schützen. Dabei sollte ein vorheriges Umpacken der verschmutzten Instrumente durch organisatorische und technische Maßnahmen vermieden werden.“

Warum ist die aktive Trocknung so wichtig?

Die aktive Trocknung des Thermodesinfektors MELAtherm 10 gewährleistet, dass die Instrumente nach der Reinigung und Desinfektion trocken und handwarm zur Verfügung stehen. Eine aktive Trocknung schützt somit das Instrumentarium vor Korrosion und Beschädigung. Mit Hilfe des Klarspülers wird zusätzlich ein fleckenfreies Trocknungsergebnis auf den Instrumenten und in der Waschkammer erreicht.

Gleichzeitig erzielt eine aktive Trocknung einen erheblichen Zeit- und Arbeitsvorteil in der Praxis. Denn im Vergleich zu Wettbewerbsgeräten ohne aktive Trocknung stehen die Instrumente direkt nach Programmende zur weiteren Aufbereitung bzw. Anwendung bereit - aufwendiges manuelles Nachtrocknen z.B. mit einem Tuch entfällt. Die Trockenheit der Instrumente ist besonders für den Verpackungsprozess essentiell. Denn das Verpacken der Instrumente in Sterilisierfolie setzt trockene Medizinprodukte voraus. 

Auch die Empfehlung des Robert Koch Institutes unterstreicht den Vorteil einer aktiven Trocknung: „Die Schlussspülung und Trocknung muss unter Bedingungen erfolgen, die eine Rekontamination der desinfizierten Medizinprodukte ausschließen. Die Verwendung von medizinischer Druckluft zur Trocknung wird diesbezüglich auf Grund ihrer guten und raschen Wirkung empfohlen.“ Durch einen integrierten HEPA-Filter im MELAtherm 10 wird das Instrumentarium auch nach der erfolgreichen Reinigung und Desinfektion vor Re-Kontamination geschützt.

Um in der Praxis oder Klinik eine maximale Prozesssicherheit- und Effizienz zu erreichen, ist die so wichtige aktive Trocknung bereits ohne Aufpreis im Thermodesinfektor MELAtherm 10 enthalten. Lernen Sie dieses und weitere Highlights des MELAtherm 10 auf unserer Produktseite kennen.

Welche Bedeutung hat die Größe der Aufbereitungskammer beim Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG)?

Bei der Auswahl des richtigen Reinigungs- und Desinfektionsgerätes (RDG) wird die Größe (Volumen) der Aufbereitungskammer selten in den Vordergrund der Entscheidung gestellt.

Dennoch bietet die richtige Aufbereitungskammer eine wichtige Basis für die Reinigung und Desinfektion: Die praxisoptimierte Aufbereitungskammer des MELAtherm 10 sichert schnelle Betriebszeiten in Verbindung mit geringen Verbräuchen. Pro Zyklus verursacht der Thermodesinfektor MELAtherm 10 lediglich Kosten für Strom, Wasser und Prozessmedien in Höhe von ca. 1,10 €.

Mit über 80 Zubehörartikeln kann die praxisoptimierte Aufbereitungskammer des MELAtherm 10 gleichzeitig auf alle individuellen Wünsche einer Arzt- und Zahnarztpraxis abgestimmt werden. Das Flexkorb-System ermöglicht sogar die Stapelung der Einsatzgestelle auf zwei Ebenen. Somit arbeiten viele Praxen und Kliniken mit bis zu 100 Patienten am Tag mit MELAtherm 10. Überzeugen Sie sich selbst in unserer Rubrik „Referenzen“ oder in unserer Mediathek.        

Thermodesinfektoren mit größeren Kammern sind nicht nur deutlich langsamer und verursachen höhere Zykluskosten, sondern werden in der Praxis nicht effizient beladen. Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie uns zusammen mit Ihrem Fachhändler in die Beratung mit einbeziehen, um für Sie die passende Beladung Ihres Thermodesinfektors MELAtherm 10 zu konfigurieren. Den Ansprechpartner in Ihrer Region finden Sie in der Rubrik „Unternehmen“ im Bereich „Vertrieb Deutschland“. Unser fachkundiges Vertriebsteam entwickelt gemeinsam mit Ihnen einen auf Sie zugeschnittenen Workflow der Instrumentenaufbereitung. 

Welche Installationsbedingungen sind bei einem Thermodesinfektor zu beachten?

Das kompakte Gerätekonzept des MELAtherm 10 sichert die platzsparende Installation im Aufbereitungsraum. Denn die aktive Trocknung, das Dosiermodul, die Prozessmedien und die Dokumentationsschnittstellen sind bereits im Gerät enthalten. Somit kann der MELAtherm 10 mit einem Standardeinbaumaß (Breite: 60 cm, Höhe: 82 cm, Tiefe: 60 cm) in jede Schrankzeile integriert werden.

Der Thermodesinfektor von MELAG steht in zwei Varianten zur Auswahl: Die Variante MELAtherm 10 „DTA“ sichert schnellste Zykluszeiten durch den Anschluss an 400 Volt Starkstrom. Falls in einer Praxis kein Starkstrom-Anschluss vorhanden ist, bietet die MELAtherm 10 „DTB“ Variante die passende Alternative für eine 230 Volt Steckdose. Der Reinigungs- und Desinfektionsprozess mit einem DTB-Gerät in der 230 Volt Variante verlängert sich um lediglich ca. 15 Minuten.

Zusätzlich benötigt ein Thermodesinfektor einen Wasseranschluss. Im Gegensatz zum Autoklaven kann ein Thermodesinfektor auch nur mit Leitungswasser betrieben werden. Die Installationsvoraussetzungen umfassen somit einen Kaltwasser- und Abwasseranschluss.

Die von uns empfohlene Wasseraufbereitungsanlage MELAdem 53 ermöglicht eine bedeutende Prozessoptimierung. Durch die MELAdem 53 erfolgt die wichtige Schlussspülung mit demineralisiertem Wasser zum Schutz und zur Pflege der Instrumente. Fleckenbildung und Oberflächenveränderung des Instrumentariums bei stark mineralhaltigem Leitungswasser werden somit zuverlässig verhindert. Die MELAdem 53 als Ionenaustauscher-Anlage mit besonders hoher Kapazität kann neben Thermodesinfektoren auch weitere Geräte im Aufbereitungsraum wie z.B. Autoklaven mit qualitativ hochwertigem VE-Wasser versorgen.

Können semikritische Instrumente nach der maschinellen Reinigung und Desinfektion freigegeben werden?

Semikritische Medizinprodukte sind Instrumente, die lediglich mit Schleimhaut oder krankhaft veränderter Haut in Berührung kommen. Die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erlaubt den direkten Wiedereinsatz semikritischer Instrumente, nachdem diese im Thermodesinfektor / RDG mit validierten Prozessen gereinigt und thermisch desinfiziert wurden.

Bitte kontrollieren Sie die semikritischen Instrumente durch eine Sicht- und Funktionsprüfung. Anschließend dokumentieren Sie die Freigabe mit einem entsprechenden Formular entweder manuell oder unter Verwendung einer Freigabesoftware, wie zum Beispiel MELAtrace.

Die Dokumentations- und Freigabesoftware MELAtrace erfüllt alle Anforderungen: Viele Arzt- und Zahnarztpraxen schätzen die intuitive Benutzeroberfläche außerordentlich! Die Software kann die Prozesse aller MELAG Geräte, die in Ihrer Praxis im Aufbereitungsraum eingesetzt werden, ohne weitere Lizenz- oder Signaturgebühren verarbeiten. Sie bildet somit den schnellsten und einfachsten Weg für die rechtssichere Dokumentation des Aufbereitungsprozesses.

Erhalten Sie weitere Informationen zur rechtssicheren Freigabe der semikritischen und kritischen Instrumente in unserem Video-Tutorial.

Welche routinemäßigen Prüfungen sind beim Thermodesinfektor wichtig?

Neben der regelmäßigen Wartung durch geschulte Service-Techniker können auch Sie mit Instandhaltungsmaßnahmen zur Qualitätssicherung des Thermodesinfektors / RDGs beitragen. 

Die tägliche Kontrolle des Grob- und Feinsiebs in der Waschkammer schützt den Wasserkreislauf des Thermodesinfektors vor Schmutzpartikeln oder heruntergefallenen Kleinteilen. Um Rückstände zu entfernen, können die Siebe mit Hilfe einer Kunststoffbürste unter fließendem Wasser abgespült werden.

Neben der Reinigung der Siebe wird die optische Kontrolle der Türdichtung, der Spülarme und des weiteren Zubehörs empfohlen. Sichtbare Verschmutzungen an der Gerätefront können Sie mit einem geeigneten Flächendesinfektionsmittel wie MELAdes 700 entfernen.

Die Überwachung des Spüldrucks, der Spülarmrotation und weiterer Prozessparameter des MELAtherm 10 bietet Ihnen reproduzierbare Reinigungs- und Desinfektionsprozesse. 

Erhalten Sie weitere Informationen zu den routinemäßigen Prüfungen des MELAtherm 10 in unserem Video-Tutorial.

Wie bereite ich Hohlkörperinstrumente im MELAtherm 10 (RDG) auf?

Die Aufbereitung von Hohlkörperinstrumenten nimmt in der Praxis und Klinik einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Um Hohlkörperinstrumente erfolgreich maschinell aufzubereiten, sollten besonders englumige Instrumente im Vorfeld auf Durchgängigkeit geprüft werden. Durchspülen Sie bitte das Instrument nach der Anwendung mit VE-Wasser. Bereiten Sie nur Hohlkörperinstrumente im Thermodesinfektor / RDG auf, die eine ausreichende und reproduzierbare Durchspülung gewährleisten. Bitte beachten Sie die Herstellerangaben der Instrumente.

Im Reinigungs- und Desinfektionsgerät (RDG) müssen mit Ausnahme nicht-chirurgischer dentaler Absaugkanülen alle Hohlkörper mit der Injektorschiene des Basiskorbs verbunden sein. MELAG bietet zahlreiche Adapter für die Aufnahme von Hohlkörperinstrumenten verschiedenster Fachrichtungen.

Zahnarztpraxen verfügen über ein breites Spektrum an Instrumenten mit komplexen Hohlkörpern. Zur Adaptierung der ZEG-Spitzen, der Hand- und Winkelstücke und der Turbinen können Sie auf optionale Adapter zurückgreifen. In Kombination mit dem Injektorkorb Flex 1 wird eine maximale Sicherheit und Effizienz bei der Aufbereitung von 6 ZEG-Spitzen erzielt. Chirurgische Absaugkanülen können Sie mit Hilfe der Injektordüsen aufbereiten. Kunststoffsauger mit einem Durchmesser von 11 bis 16 mm können sogar stehend im Instrumentenkorb platziert werden. 

Medizinische Fachrichtungen wie die Chirurgie, Orthopädie, Urologie etc. setzen überwiegend Instrumente mit genormten Anschlüssen ein. Mit Hilfe von sogenannten „männlichen“ und „weiblichen“ Luer-Lock-Adaptern werden diese Hohlkörperinstrumente sicher mit der Injektorschiene verbunden. Auch nicht genormte Anschlüsse (z.B. der Arbeitskanal eines Endoskops) können durch den Einsatz einer Spülhülse im Thermodesinfektor adaptiert werden.

Unabhängig von der ärztlichen Fachrichtung erfordern in diesen Bereichen eingesetzte Hohlkörperinstrumente, die einen Innendurchmesser von 0,8 mm unterschreiten, eine Feinfilterung der Waschflotte. Durch die Filterung werden die Instrumente vor Beschädigung geschützt. Das MELAG System bietet für die Filterung verschiedene Lösungen: Je nach Beladungsmuster und Bedarf kann entweder auf eine Keramik- oder Metall-Filterscheibe direkt im Adapter oder auf einen Zentralfilter in der Injektorschiene zurückgegriffen werden.

Der neue Cleanfinity Zentralfilter von MELAG bietet jetzt eine noch wirtschaftlichere Lösung für die sichere Reinigung und Desinfektion der Hohlkörperinstrumente. Mit der innovativen Kontrollanzeige wird die Filterleistung nach jedem Aufbereitungszyklus überprüft. Falls der Stift der Kontrollanzeige nicht auslöst, erfolgt die Reinigung des Filters mit der mitgelieferten Bürste unter fließendem Wasser. Somit verursacht der Cleanfinity Zentralfilter keine Folgekosten für Praxis und Klinik.     

Um eine optimale Innenreinigung zu erzielen, verschließen Sie unbenutzte Anschlüsse auf der Injektorschiene. Bitte verwenden Sie dazu die im Lieferumfang enthaltenden Silikon-Verschlusskappen.

Erhalten Sie weitere Informationen zur Aufbereitung von Hohlkörperinstrumenten in unserem Video-Tutorial

Welche Prozessmedien empfiehlt MELAG für den MELAtherm 10 (RDG)?

Für die maschinelle Reinigung und Desinfektion mit MELAtherm 10 empfehlen wir die Prozessmedien der MEtherm Serie. Die Prozessmedien sind speziell auf die Anforderungen des Thermodesinfektors MELAtherm 10 abgestimmt und getestet. Dadurch erzielt das Zusammenspiel von MELAtherm 10 und MEtherm maximale Reinigungsergebnisse bei minimalem Verbrauch.

Das MEtherm Sortiment setzt sich dabei aus MEtherm 50, dem mildalkalischen Reiniger, MEtherm 55 Neutralisator auf Zitronensäurebasis bzw. MEtherm 56 auf Phosphorsäurebasis sowie MEtherm 60, dem Klarspüler, zusammen. Die MEtherm Prozessmedien sind für beste Reinigungs- und Trocknungsergebnisse optimal aufeinander abgestimmt. Lernen Sie unsere Prozessmedien mit den entsprechenden Produktvorteilen genauer kennen:  

MEtherm 50 ist ein mildalkalischer, enzymatischer und dabei sehr leistungsstarker Reiniger für die maschinelle Instrumentenaufbereitung mit MELAtherm 10. Die besondere Reinigungsleistung sowie die Minimierung der Beläge auf den Instrumenten und der Waschkammer sichert den langfristigen Werterhalt in Ihrer Praxis und Klinik.

Der Neutralisator MEtherm 55 auf Zitronensäurebasis ist für die besonders schonende Neutralisation im MELAtherm 10 geeignet. Durch die besondere Materialverträglichkeit kommt MEtherm 55 besonders bei dentalen Übertragungsinstrumenten sowie bei den speziellen Instrumenten der ophthalmologischen und ophthalmo-chirurgischen Praxis und Klinik zur Anwendung. Denn der Neutralisator auf Zitronensäurebasis beugt der Entstehung von Ablagerungen an Instrumenten und MELAtherm 10 vor und optimiert gleichzeitig das Reinigungsergebnis.

Der Neutralisator MEtherm 56 auf Phosphorsäurebasis wird für die besonders effektive Aufbereitung von Medizinprodukten aus den Fachbereichen Gynäkologie, HNO und Chirurgie eingesetzt. MEtherm 56 löst zuverlässig säurelösliche Ablagerungen wie Kalk und beugt effektiv Belagsbildungen an den Instrumenten und am MELAtherm 10 vor.

MEtherm 60 ist ein flüssiger Klarspüler für die maschinelle Instrumentenaufbereitung im MELAtherm 10. Mit der Verwendung von MEtherm 60 wird eine fleckenfreie Trocknung des Instrumentariums im Thermodesinfektor unterstützt. MEtherm 60 ist hierbei pH-neutral und besonders materialverträglich.

Mit der Anwendung der MELAG Prozessmedien verbessern Sie den Werterhalt der Instrumente, erhöhen die Sicherheit in der Instrumentenaufbereitung und sparen Geld durch die geringe Dosierung. Profitieren Sie von unseren abgestimmten Lösungen für die Instrumentenaufbereitung. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Rubrik „MEtherm Prozessmedien“.

Erhalten Sie weitere Informationen zum Austausch der Prozessmedien MEtherm im Thermodesinfektor MELAtherm 10 in unserem Video-Tutorial.

Zahnarztpraxis Maryam Taleh & Team
Hamburg
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Die gesamte Instrumentenaufbereitung durch MELAG abzudecken, bedeutet für uns, mit dem Gefühl von höchster Sicherheit unseren Patienten die bestmögliche Versorgung bieten zu können.
Zahnarztpraxis Dr. Tim Feige
Ulmen
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Die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle!
Dr. Hartwig Zahnarztpraxis
Zeil am Main
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Unsere Instrumentenaufbereitung erfolgt nun nach RKI-Vorgaben.
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