Autoklav der Klasse B und Klasse S fĂŒr Praxis und Klinik | MELAG

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MELAG Autoklaven fĂŒr die Praxis und die Klinik

Die Dampfsterilisatoren der Klasse B und Klasse S

Patienten und Praxismitarbeiter/-innen werden optimal geschĂŒtzt mit einem sicheren und effizienten Workflow bei der Instrumentenaufbereitung. Der Dampfsterilisator (Autoklav) fĂŒr die Sterilisation ist der wichtigste Baustein fĂŒr die Sicherheit des gesamten Aufbereitungsprozesses.

Seit der Geltung der EN 13060 werden die Autoklaven im Wesentlichen in die Klasse „S“ und Klasse „B“ eingeteilt. Beide Klassen werden von MELAG in höchster QualitĂ€t und ZuverlĂ€ssigkeit gefertigt. Weltweit mehr als 500.000 verkaufte GerĂ€te sind der Beweis fĂŒr unseren QualitĂ€tsanspruch. Seit der FirmengrĂŒndung 1951 bieten wir innovative Lösungen und Verfahren fĂŒr die Sterilisation.

Entdecken Sie unsere Produkt-Highlights fĂŒr die Dampfsterilisation:

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Autoklav:

Ein Sterilisator erreicht die Abtötung aller vermehrungsfĂ€higen Krankheitserreger durch Hitze, Druck oder Strahlung. Die Kommission fĂŒr Krankenhaushygiene und InfektionsprĂ€vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) verweist in ihrer Empfehlung darauf, in der Praxis Autoklaven zu verwenden, die eine Sterilisation der Instrumente mit Sattdampf erzielen.

Autoklaven sind nach Definition gasdicht verschließbare DruckbehĂ€lter zur thermischen Behandlung von Stoffen im Überdruckbereich. Durch die Temperatur des gesĂ€ttigten Wasserdampfes und der Beachtung der Haltezeit wird die sichere Sterilisation von medizinischen Instrumenten, OperationswĂ€sche und weiterem Sterilisiergut gewĂ€hrleistet. ZusĂ€tzliche Fraktionierungsprozesse, darunter versteht man das mehrmalige Evakuieren der Luft aus der Sterilisationskammer, ermöglichen die Aufbereitung von komplexen Hohlkörperinstrumenten.

 

Verfahren der Dampfsterilisation

Der Unterschied zwischen Autoklaven der Klasse B und Klasse S

Laut Empfehlung der Kommission fĂŒr Krankenhaushygiene und InfektionsprĂ€vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes fĂŒr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mĂŒssen alle kritischen Instrumente nach der Reinigung und Desinfektion verpackt sterilisiert werden - vorzugsweise mit Sattdampf. Die Verpackung in Sterilisierfolie oder in SterilisierbehĂ€lter verhindert nach erfolgreichem Programmdurchlauf die Rekontamination des Instrumentariums.

Die DIN EN ISO 13060 unterscheidet Dampfsterilisatoren in die Klasse B, S und N.

Im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen den allgemeinen Programmablauf einer Sterilisation im Dampfsterilisator (Autoklav) vor:

  1. EntlĂŒftungsphase: Die EntlĂŒftungsphase setzt sich aus einer Konditionierungs- und ggfs. Evakuierungsphase zusammen. WĂ€hrend der Konditionierung wird Dampf eingefĂŒhrt, wodurch ein Überdruck in der Sterilisierkammer entsteht. Wenn es sich um einen Autoklaven mit Klasse B- oder Klasse S-Verfahren handelt, wird anschließend das entstandene Luft-Dampf-Gemisch abgesaugt. Dieser Vorgang wird im Sterilisator bis zu dreimal wiederholt.  Durch diese EntlĂŒftungsphase wird sichergestellt, dass sich keine Luft mehr in der Kammer des Autoklaven oder im, Inneren von Hohlkörper-Instrumenten befindet.
  2. Aufheizphase: Die fortlaufende Einleitung des Wasserdampfes fĂŒhrt zu einem Druck- und Temperaturanstieg in der Sterilisierkammer.
  3. Sterilisierphase: Sobald die programmspezifischen Sterilisierparameter erreicht sind, startet die Sterilisationsphase. In der Regel sterilisieren Autoklaven bei 134 Grad mit einer Haltezeit von 5,5 Minuten. Thermolabiles Instrumentarium und Textilien werden bei 121 °C mit einer Haltezeit von mindestens 20,5 Minuten im Schonprogramm sterilisiert.
  4. Druckablass: Nach Abschluss der Haltezeit erfolgt der Druckablass aus der Kammer.
  5. Trocknungsphase: Die Trocknung des Instrumentariums und der Verpackung erfolgt je nach Sterilisationsverfahren mit einer Vakuumtrocknung oder einer Überdrucktrocknung.
  6. BelĂŒftung: Zum Ende des Sterilisationsprogramms gelangt bei Autoklaven mit Klasse B- und Klasse S-Verfahren durch den BelĂŒftungsfilter sterile Luft in die Kammer des Autoklaven und der Umgebungsdruck wird angeglichen. Die TĂŒr des Autoklaven lĂ€sst sich nun öffnen und Sie können das sterilisierte Instrumentarium entnehmen.  

Mit Autoklaven der Klasse S und der Klasse B bietet Ihnen MELAG fĂŒr alle Anwendungsgebiete passende Lösungen. Lernen Sie im folgenden Abschnitt den Unterschied dieser beiden Sterilisationsverfahren kennen.

Autoklav Klasse B mit Grafik zum Sterilisationsprozess

Klasse B Sterilisationsverfahren:

Autoklaven der Klasse B sichern die Sterilisation aller verpackten und unverpackten Medizinprodukte unabhĂ€ngig von der Art und KomplexitĂ€t der zu sterilisierenden Instrumente. Das fraktionierte Vakuumverfahren reduziert durch mehrmaliges Evakuieren und nachfolgenden Dampfeinlass den Luftgehalt in der Sterilisierkammer. Dieses Verfahren ermöglicht nicht nur die Sterilisation von massiven und porösen Produkten, sondern auch von englumigen Hohlkörperinstrumenten der Klasse „kritisch B“, wie chirurgische Hand- und WinkelstĂŒcke und Endoskope.

Durch den Einsatz eines genormten Helix-PrĂŒfkörpers wird die Fraktionierung des Vakuums ĂŒberprĂŒft. Die Technologie der Praxisautoklaven mit Klasse B-Verfahren entspricht der Technologie der großen Krankenhaus-Autoklaven.

Alle MELAG Autoklaven der Premium- und Profi-Klasse sowie der Cliniclave Serie verfĂŒgen ĂŒber Klasse B Programme.
 

Entdecken Sie unsere Autoklaven der Premium-Klasse, Profi-Klasse sowie der Cliniclave Serie

Autoklav Klasse S mit Grafik zum Sterilisationsprozess

Klasse S Sterilisationsverfahren:

Klasse S umfasst die Sterilisation von Instrumenten gemĂ€ĂŸ folgender Konfiguration: Einfach verpackte und mehrfach verpackte Instrumente, poröse Produkte und Kleinteile, massive Instrumente und einfache Hohlkörper z.B. Gelenkinstrumente wie Scheren, Klemmen und Nadelhaltern. Einen ausfĂŒhrlichen Einblick in die Zweckbestimmung liefert Ihnen die Bedienungsanweisung Ihres Klasse S Sterilisators.

FĂŒr Praxen, die keine komplexen Hohlkörperinstrumente einsetzen, kann ein Klasse S Autoklav die richtige Alternative zur Klasse B sein. Die Sterilisation in Klasse S Autoklaven wird entweder mit einem fraktionierten Strömungsverfahren oder sogar mit einem einfachen Vorvakuum durchgefĂŒhrt.

Die Klasse S Autoklaven der Euroklav und MELAtronic Serie bieten zuverlĂ€ssig sichere Sterilisationsverfahren fĂŒr Praxen, die keine komplexen Hohlkörperinstrumente einsetzen.
 

Entdecken Sie unsere Klasse S Autoklaven der Euroklav und MELAtronic Serie 

Phako HandstĂŒck mit Grafik zum Sterilisationsprozess

Stand-alone Autoklaven vs. GerÀte mit Festwasseranschluss

Die passende Lösung fĂŒr Ihren Aufbereitungsraum

Wollen Sie sich fĂŒr ein Stand-alone GerĂ€t oder fĂŒr einen Autoklaven mit Festwasseranschluss entscheiden – MELAG bietet fĂŒr jeden Fall die optimale Lösung:

Mit der Stand-alone Variante bleiben Sie standortunabhĂ€ngig. Lediglich eine Stromversorgung wird benötigt. Der Installationsaufwand ist minimal, denn die Wasserversorgung erfolgt mit demineralisiertem Wasser, das einfach in den VorratsbehĂ€lter im Autoklaven gefĂŒllt werden kann. Die Stand-alone Autoklaven von MELAG verfĂŒgen ĂŒber eine leistungsstarke LuftkĂŒhlung der Membranpumpe fĂŒr den zuverlĂ€ssigen Einsatz im Dauerbetrieb.

GerĂ€te mit Festwasseranschluss bieten der Praxis eine große Arbeits- und Zeitersparnis durch die automatische Versorgung mit hochwertigem VE-Wasser. Diese Autoklaven sind direkt am Wasserzu- und -ablauf angeschlossen. Ein Teil des Leitungswassers wird mit einer Wasser-Aufbereitungs-Anlage aufbereitet und zur Dampfsterilisation genutzt. Ein weiterer Teil wird zur effektiven KĂŒhlung der Vakuumpumpe verwendet. Bei der Instrumentenaufbereitung in der Arzt- und Zahnarztpraxis ist hochwertiges, sauberes, demineralisiertes Wasser besonders wichtig. Eine mindere WasserqualitĂ€t könnte zu Ablagerungen von Wasserinhaltsstoffen auf den Instrumenten und in der Kammer fĂŒhren.

Die Kombination der MELAG Festwasser-Autoklaven mit einer Wasser-Aufbereitungs-Anlage der MELAdem Serie gewĂ€hrleistet den optimalen Schutz der Instrumente und den Werterhalt des Autoklaven. Die zeitraubende Beschaffung und Entsorgung von handelsĂŒblichen Kanistern mit Aqua dem entfĂ€llt. Einen Überblick ĂŒber unsere Wasser-Aufbereitungs-Anlagen erhalten Sie hier. 

Damit jede Praxis oder Klinik eine individuell passende Systemlösung von MELAG installieren kann, bieten wir fĂŒr jeden Bedarf eine leistungsstarke und zuverlĂ€ssige Lösung fĂŒr den gesamten Prozess der Instrumentenaufbereitung an.

Zahnarzthelferin in Steriraum mit Premium Autoklav

HĂ€ufige Fragen

Welche Anforderungen muss das demineralisierte Wasser fĂŒr die Dampfsterilisation erfĂŒllen?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die AusdrĂŒcke destilliertes Wasser, demineralisiertes Wasser und VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) verwendet. WĂ€hrend es sich bei destilliertem Wasser (Aqua dest) um eine Bezeichnung handelt, die die Aufbereitung durch Verdampfung und Kondensation des Wassers voraussetzt, ist mit demineralisiertem Wasser gemeint, dass sich hier keine Mineralien mehr im Wasser befinden, die den Autoklaven oder die Instrumente schĂ€digen können. Gleiches gilt fĂŒr das VE-Wasser. Die jeweilige WasserqualitĂ€t, die fĂŒr diese drei Begriffe angenommen wird, kann durchaus identisch sein. Die Produktion von demineralisiertem Wasser oder von VE-Wasser erfolgt in der Regel durch Wasseraufbereitungs-Anlagen, die auf dem Prinzip des Ionen-Austausches oder der Umkehr-Osmose basieren.

Die Anforderungen an das demineralisierte Wasser werden in der DIN EN ISO 13060 und in der DIN 285 definiert. Ein entsprechender Verweis auf den Etiketten der Kanister gibt Ihnen Sicherheit ĂŒber die Eignung des demineralisierten Wassers fĂŒr die Sterilisation.

FĂŒllen Sie das Wasser in den VorratsbehĂ€lter des Stand-alone Autoklaven. Vor jedem Programmstart wird die WasserqualitĂ€t durch eine LeitfĂ€higkeitsmessung geprĂŒft. Bei einer WasserqualitĂ€t von 40 ”S gibt der Autoklav eine Warnmeldung und bei Überschreitung von 60 ”S eine Fehlermeldung aus. Falls sich Wasser mit unzureichender QualitĂ€t im VorratsbehĂ€lter befindet, ist kein Programmstart möglich. Die AbkĂŒrzung ”S steht hierbei fĂŒr Mikrosiemens. Die Maßeinheit definiert den elektrischen Widerstand ĂŒber die Menge der gelösten Teilchen im Wasser.

In fast allen Praxen hat sich die automatische Versorgung der MELAG Autoklaven mit Speisewasser durchgesetzt. HierfĂŒr stehen Ihnen die Wasseraufbereitungs-Anlagen der MELAdem Serie zur Auswahl. Die MELAdem 47 arbeitet nach dem Umkehr-Osmose-Verfahren und die MELAdem 40 und MELAdem 53 nach dem Ionenaustauscher-Verfahren. Nach der Aufbereitung des Leitungswassers steht Ihnen optimales demineralisiertes Wasser mit einem Leitwert zwischen 1 und 5 ”S fĂŒr die Sterilisation zur VerfĂŒgung.

Welche wiederkehrenden Kosten sind beim Betrieb von Autoklaven relevant?

Um den ordnungsgemĂ€ĂŸen Betrieb von Medizinprodukten fortlaufend zu gewĂ€hrleisten, fordert die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) in §3 die DurchfĂŒhrung von Instandhaltungsmaßnahmen („Inspektionen und Wartungen“). Mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben dĂŒrfen nur ĂŒber entsprechende Sachkenntnis verfĂŒgende Personen beauftragt werden. Autoklaven und Thermodesinfektoren (RDG) haben in der Regel sogenannte WartungszĂ€hler, die nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen oder nach einem vorgegebenen Intervall eine Wartungsmeldung auslösen. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Wartungssets mit Ersatzteilen fĂŒr den Austausch in den GerĂ€ten verwendet. MELAG legt bereits bei der Produktentwicklung grĂ¶ĂŸten Wert auf Nachhaltigkeit - auch mit dem Ziel, dass bei Wartungen möglichst wenig Ersatzteile ausgetauscht werden mĂŒssen und die erforderliche ÜberprĂŒfungszeit sehr kurz gehalten werden kann. Die wesentlichen Maßnahmen bei Wartungen an MELAG Produkten sind die ÜberprĂŒfung der funktionsrelevanten Komponenten und der Austausch von Verschleißteilen.

Die von MELAG in Spezial-Schulungen ausgebildeten Techniker des Fachhandels und der Depots fĂŒhren Wartungsarbeiten schnell und kostenbewusst durch. Der Vorteil fĂŒr den Praxisbetreiber durch den Einsatz der MELAG Systemlösung besteht auch darin, dass die Wartungsarbeiten koordiniert durchgefĂŒhrt werden können. Diese Kostenersparnis entsteht nicht, wenn Techniker des Fachhandels Wartungen in der gleichen Praxis fĂŒr GerĂ€te unterschiedlicher Hersteller durchfĂŒhren. Neben den Wartungskosten sind natĂŒrlich auch die Verbrauchskosten fĂŒr Energie und Wasser beim Autoklaven relevant. Auch in diesem Bereich legt MELAG bereits wĂ€hrend der Produktentwicklung grĂ¶ĂŸten Wert auf geringe VerbrĂ€uche ohne Einbußen bei der ProzessqualitĂ€t. Weitere Kosten im laufenden Praxisbetrieb können durch ungeplante Reparaturen von GerĂ€ten entstehen. MELAG steht fĂŒr QualitĂ€t „made in Germany“. Unsere Produkte werden ausschließlich an unserem Standort in Berlin gefertigt. Mit ĂŒber 160 Ingenieuren/ -innen streben wir tĂ€glich nach einer noch besseren QualitĂ€t. Es ist bekannt, dass fĂŒr Produkte von MELAG deutlich weniger GerĂ€teausfĂ€lle und Kosten fĂŒr Reparaturen eingeplant werden mĂŒssen. Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) beim Einsatz von MELAG GerĂ€ten sind demnach deutlich geringer, als bei den meisten anderen erhĂ€ltlichen und auf den ersten Blick eventuell sogar preiswerteren GerĂ€ten.

Wie wird ein Autoklav richtig beladen?

Die erfolgreiche Sterilisation setzt immer die sachgemĂ€ĂŸe Reinigung und Desinfektion der Instrumente voraus. Denn nur so wird bei einer anschließenden Sterilisation des Instrumentariums der Erfolg sichergestellt.

Beachten Sie bitte immer die Aufbereitungshinweise des Instrumentenherstellers. Bei der Pflege der Instrumente sollten Sie unbedingt auf den Einsatz von wasserabweisenden Pflegemitteln oder dampfundurchlĂ€ssigen Ölen verzichten. Setzen Sie bitte nur Pflegemittel ein, die fĂŒr eine Sterilisation geeignet sind.

Die richtige Beladung des Autoklaven bildet die Grundlage fĂŒr eine wirksame Sterilisation und fĂŒr perfekte Trocknungsergebnisse. Beachten Sie bitte bei Beladung des Autoklaven folgende Prinzipien:  

  • Textilien nach oben
  • SterilisierbehĂ€lter nach unten
  • Unverpackte Instrumente nach unten
  • Schwere Beladung nach unten
  • Folien- und Papierverpackung nach oben (Ausnahme in Kombination mit Textilien: Dann nach unten)

 

Folienverpackung wird möglichst hochkant (stehend) im Autoklaven platziert. Falls Sie die Folienverpackung direkt auf ein Tablett legen, achten Sie bitte darauf, dass die Folienseite nach oben zeigt, um Tropfenbildung zu vermeiden.

Das fraktionierte Vakuumverfahren von Klasse B Autoklaven ermöglicht auch die Sterilisation von Mehrfachverpackungen. Hierdurch können Sie Instrumente in zwei Folienbeutel oder in einem Folienbeutel und einem SterilisierbehĂ€lter verpacken. Geschlossene SterilisierbehĂ€lter, vorzugsweise aus Aluminium, mĂŒssen mindestens an einer Seite fĂŒr den Dampfeinlass perforiert sein. Die MELAstore-Boxen und die Sterilisiercontainer von MELAG sichern optimale Sterilisations- und Trocknungsergebnisse.

In unserem Dokument zur Mustervalidierung der MELAG Autoklaven finden Sie Beladungsbeispiele fĂŒr dentale Praxen. Die Beladungsbeispiele mit Fotos können ab Seite 28 abgerufen werden. Mustervalidierungen fĂŒr weitere Fachbereiche stehen in unserem Download Center im Service-Bereich zur VerfĂŒgung. 

Sind bakteriologische ÜberprĂŒfungen (Sporentests) fĂŒr Autoklaven vorgeschrieben?

Die regelmĂ€ĂŸige Kontrolle des Autoklaven ist ein wichtiger Teil des Hygienemanagements in Praxis und Klinik.

Die PrĂŒfung von Sterilisatoren mittels Bioindikatoren wurde frĂŒher halbjĂ€hrlich oder nach 400 Sterilisationschargen durchgefĂŒhrt. Allerdings stammt die Forderung aus einem veralteten Kapitel der DIN 58946-6. In der aktualisierten Norm der DIN EN ISO 17665-1 wurde auf einen entsprechenden Verweis zum Einsatz von Bioindikatoren verzichtet.

Die biologischen Indikatoren wie Sporentests sind zur Beurteilung des Sterilisationsprozesses nicht geeignet. Denn die Sterilisation setzt eine lĂ€ngere Haltezeit voraus als fĂŒr die Abtötung der Bioindikatoren erforderlich ist.

Um die Sterilisation chargenbezogen zu kontrollieren, empfiehlt sich der Einsatz eines geeigneten Indikatorsystems. Das Sterilisationsergebnis von Hohlkörperinstrumenten wird mit einem Helix-PrĂŒfkörper kontrolliert. Als Systemanbieter bietet Ihnen MELAG die beiden Helix-PrĂŒfkörper MELAcontrol und die MELAcontrol Pro zur FunktionsprĂŒfung seiner Klasse B Autoklaven an. Beide PrĂŒfkörper erfĂŒllen die Anforderungen der EN 867 – 5. Klasse S Autoklaven prĂŒfen Sie bitte mit einem Indikator der Klasse 5.

Zahnarztpraxis Dr. Georgalis
Frankfurt
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Eine erhebliche Verbesserung unseres Praxisalltags.
Zahnarzthelferin schiebt Beladungscharge in Cliniclave
SPREEDOCS in der Clinica Vita
Berlin
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Mit dem Cliniclave sparen wir Zeit und Geld durch kurze Betriebszeiten, große Beladungsmengen und einfache Bedienung.
Praxisteam Christoph Kleindienst
Zahnarztpraxis Christoph Kleindienst
Empfingen
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Unsere Systemlösung von MELAG - einwandfrei, schnell und sicher Instrumente aufbereiten.
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