Autoklav / Sterilisator der Klasse B und Klasse S f√ľr Praxis und Klinik | MELAG

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Autoklaven und Sterilisatoren von MELAG

Die Klasse B und Klasse S Dampfsterilisatoren f√ľr Praxis und Klinik

Patienten und Praxismitarbeiter/-innen werden optimal gesch√ľtzt mit einem sicheren und effizienten Workflow bei der Instrumentenaufbereitung. Der Dampfsterilisator / Autoklav f√ľr die Sterilisation ist der wichtigste Baustein f√ľr die Sicherheit des gesamten Aufbereitungsprozesses.

Seit der Geltung der EN 13060 werden die Autoklaven im Wesentlichen in die Klasse ‚ÄěS‚Äú und Klasse ‚ÄěB‚Äú eingeteilt. Beide Klassen werden von MELAG in h√∂chster Qualit√§t und Zuverl√§ssigkeit gefertigt. Weltweit mehr als 500.000 verkaufte Ger√§te sind der Beweis f√ľr unseren Qualit√§tsanspruch. Seit der Firmengr√ľndung 1951 bieten wir innovative L√∂sungen und Verfahren f√ľr die Sterilisation der Instrumente und Medizinprodukte.

Entdecken Sie unsere Produkt-Highlights f√ľr die Dampfsterilisation:

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Was ist ein Autoklav?

Ein Sterilisator erreicht die Abt√∂tung aller vermehrungsf√§higen Krankheitserreger durch Hitze, Druck oder Strahlung. Die Kommission f√ľr Krankenhaushygiene und Infektionspr√§vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) verweist in ihrer Empfehlung darauf, in der Praxis Autoklaven zu verwenden, die eine¬†Sterilisation der Instrumente und Medizinprodukte mit Sattdampf¬†erzielen. Die Dampfsterilisation bietet f√ľr Praxen und Kliniken ein effektives und umweltfreundliches Verfahren mit einem breiten Anwendungsspektrum.

Autoklaven sind nach Definition gasdicht verschließbare Druckbehälter zur thermischen Behandlung von Materialien und Gegenstände im Überdruckbereich. Durch die Temperatur des gesättigten Wasserdampfes und der Beachtung der Haltezeit wird die sichere Sterilisation von medizinischen Instrumenten, Operationswäsche und weiterem Sterilisiergut gewährleistet. Eine Sterilisation setzt sich somit aus den drei Hauptparametern Temperatur, Druck und Zeit zusammen. Zusätzliche Fraktionierungsprozesse, darunter versteht man das mehrmalige Evakuieren der Luft aus der Sterilisationskammer, ermöglichen die Aufbereitung von komplexen Hohlkörperinstrumenten.

Erfahren Sie mehr √ľber den Prozess der Dampfsterilisation in unserem Video:

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Wie funktioniert ein Autoklav?

Der Unterschied zwischen Dampfsterilisatoren der Klasse B und Klasse S

Laut Empfehlung der Kommission f√ľr Krankenhaushygiene und Infektionspr√§vention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) und des Bundesinstitutes f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) m√ľssen alle kritischen Instrumente nach der Reinigung und Desinfektion verpackt sterilisiert werden - vorzugsweise mit Sattdampf. Die Verpackung in Sterilisierfolie oder in Sterilisierbeh√§lter verhindert nach erfolgreichem Programmdurchlauf die Rekontamination des Instruments.

Die DIN EN ISO 13060 unterscheidet Dampfsterilisatoren in die Klasse B, S und N. Alle Sterilisationsverfahren haben die Inaktivierung aller vermehrungsfähigen Mikroorganismen (z.B. Viren und Prionen) als Ziel. Durch die Kombination der Sterilisationsparameter Temperatur, Druck und Zeit wird eine Reduktion der vermehrungsfähigen Mikroorganismen um eine 6-stellige Zehnerpotenz erreicht.

Im folgenden Abschnitt stellen wir Ihnen den allgemeinen Programmablauf einer Sterilisation im Autoklav / Dampfsterilisator vor:

  1. Entl√ľftungsphase: Die Entl√ľftungsphase setzt sich aus einer Konditionierungs- und ggfs. Evakuierungsphase zusammen. W√§hrend der Konditionierung wird Dampf eingef√ľhrt, wodurch ein √úberdruck in der Sterilisierkammer entsteht. Wenn es sich um einen Autoklaven mit Klasse B- oder Klasse S-Verfahren handelt, wird anschlie√üend das entstandene Luft-Dampf-Gemisch abgesaugt. Dieser Vorgang wird im Sterilisator bis zu dreimal wiederholt.¬† Durch diese Entl√ľftungsphase wird sichergestellt, dass sich keine Luft mehr in der Kammer des Autoklaven oder im, Inneren von Hohlk√∂rper-Instrumenten befindet.
  2. Aufheizphase: Die fortlaufende Einleitung des Wasserdampfes f√ľhrt zu einem Druck- und Temperaturanstieg in der Sterilisierkammer.
  3. Sterilisierphase: Sobald die programmspezifischen Sterilisierparameter erreicht sind, startet die Sterilisationsphase. In der Regel sterilisieren Autoklaven bei 134 Grad mit einer Haltezeit von 5,5 Minuten. Thermolabiles Instrumentarium und Textilien werden bei 121 ¬įC mit einer Haltezeit von mindestens 20,5 Minuten im Schonprogramm sterilisiert.
  4. Druckablass: Nach Abschluss der Haltezeit erfolgt der Druckablass aus der Kammer.
  5. Trocknungsphase: Die Trocknung des Instrumentariums und der Verpackung erfolgt je nach Sterilisationsverfahren mit einer Vakuumtrocknung oder einer √úberdrucktrocknung.
  6. Bel√ľftung: Zum Ende des Sterilisationsprogramms gelangt bei Autoklaven mit Klasse B- und Klasse S-Verfahren durch den Bel√ľftungsfilter sterile Luft in die Kammer des Autoklaven und der Umgebungsdruck wird angeglichen. Die T√ľr des Autoklaven l√§sst sich nun √∂ffnen und Sie k√∂nnen das sterilisierte Instrumentarium entnehmen.¬†¬†

Mit Autoklaven der Klasse S und der Klasse B bietet Ihnen MELAG f√ľr alle Anwendungsgebiete passende L√∂sungen. Lernen Sie im folgenden Abschnitt den Unterschied dieser beiden Sterilisationsverfahren kennen.

Autoklav Klasse B mit Grafik zum Sterilisationsprozess

Klasse B Sterilisationsverfahren:

Autoklaven der Klasse B sichern die Sterilisation aller verpackten und unverpackten Medizinprodukte unabh√§ngig von der Art und Komplexit√§t der zu sterilisierenden Instrumente. Das fraktionierte Vakuumverfahren reduziert durch mehrmaliges Evakuieren und nachfolgenden Dampfeinlass den Luftgehalt in der Sterilisierkammer. Dieses Verfahren erm√∂glicht nicht nur die Sterilisation von massiven und por√∂sen Produkten, sondern auch von englumigen Hohlk√∂rperinstrumenten der Klasse ‚Äěkritisch B‚Äú, wie chirurgische Hand- und Winkelst√ľcke und Endoskope.

Durch den Einsatz eines genormten Helix-Pr√ľfk√∂rpers wird die Fraktionierung des Vakuums √ľberpr√ľft. Die Technologie der Praxisautoklaven mit Klasse B-Verfahren entspricht der Technologie der gro√üen Krankenhaus-Autoklaven.

Alle MELAG Autoklaven / Sterilisatoren der Premium- und Profi-Klasse sowie der Cliniclave Serie verf√ľgen √ľber Klasse B Programme.
 

Entdecken Sie unsere Autoklaven der Premium-Klasse, Profi-Klasse sowie der Cliniclave Serie

Autoklav Klasse S mit Grafik zum Sterilisationsprozess

Klasse S Sterilisationsverfahren:

Klasse S umfasst die Sterilisation von Instrumenten gem√§√ü folgender Konfiguration: Einfach verpackte und mehrfach verpackte Instrumente, por√∂se Produkte und Kleinteile, massive Instrumente und einfache Hohlk√∂rper z.B. Gelenkinstrumente wie Scheren, Klemmen und Nadelhaltern. Einen ausf√ľhrlichen Einblick in die Zweckbestimmung liefert Ihnen die Bedienungsanweisung Ihres Klasse S Sterilisators.

F√ľr Praxen, die keine komplexen Hohlk√∂rperinstrumente einsetzen, kann ein Klasse S Autoklav die richtige Alternative zur Klasse B sein. Die Sterilisation in Klasse S Autoklaven wird entweder mit einem fraktionierten Str√∂mungsverfahren oder sogar mit einem einfachen Vorvakuum durchgef√ľhrt.

Die Klasse S Autoklaven der Euroklav und MELAtronic Serie bieten zuverl√§ssig sichere Sterilisationsverfahren f√ľr Praxen und Kliniken, die keine komplexen Hohlk√∂rperinstrumente einsetzen.
 

Entdecken Sie unsere Klasse S Autoklaven der Euroklav und MELAtronic Serie 

Klasse B Autoklav: Sterilisationsprozess

Stand-alone Autoklaven vs. Geräte mit Festwasseranschluss

Die passende L√∂sung f√ľr Ihren Aufbereitungsraum

Wollen Sie sich f√ľr ein Stand-alone Ger√§t oder f√ľr einen Autoklaven mit Festwasseranschluss entscheiden ‚Äď MELAG bietet f√ľr jeden Fall die optimale L√∂sung:

Mit der Stand-alone Variante bleiben Sie standortunabh√§ngig. Lediglich eine Stromversorgung wird ben√∂tigt. Der Installationsaufwand ist minimal, denn die Wasserversorgung erfolgt mit demineralisiertem Wasser, das einfach in den Vorratsbeh√§lter im Autoklaven gef√ľllt werden kann. Die Stand-alone Autoklaven von MELAG verf√ľgen √ľber eine leistungsstarke Luftk√ľhlung der Membranpumpe f√ľr den zuverl√§ssigen Einsatz im Dauerbetrieb.

Ger√§te mit Festwasseranschluss bieten der Praxis eine gro√üe Arbeits- und Zeitersparnis durch die automatische Versorgung mit hochwertigem VE-Wasser. Diese Autoklaven sind direkt am Wasserzu- und -ablauf angeschlossen. Ein Teil des Leitungswassers wird mit einer Wasser-Aufbereitungs-Anlage aufbereitet und zur Dampfsterilisation genutzt. Ein weiterer Teil wird zur effektiven K√ľhlung der Vakuumpumpe verwendet. Bei der Instrumentenaufbereitung in der Arzt- und Zahnarztpraxis ist hochwertiges, sauberes, demineralisiertes Wasser besonders wichtig. Eine mindere Wasserqualit√§t k√∂nnte zu Ablagerungen von Wasserinhaltsstoffen auf den Instrumenten und in der Kammer f√ľhren.

Die Kombination der MELAG Festwasser-Autoklaven mit einer Wasser-Aufbereitungs-Anlage der MELAdem Serie gew√§hrleistet den optimalen Schutz der Instrumente und den Werterhalt des Autoklaven. Die zeitraubende Beschaffung und Entsorgung von handels√ľblichen Kanistern mit Aqua dem entf√§llt.¬†Einen √úberblick √ľber unsere Wasser-Aufbereitungs-Anlagen erhalten Sie hier.¬†

Damit jede Praxis oder Klinik eine individuell passende Systeml√∂sung von MELAG installieren kann, bieten wir f√ľr jeden Bedarf eine leistungsstarke und zuverl√§ssige L√∂sung f√ľr den gesamten Prozess der Instrumentenaufbereitung an.

Zahnarzthelferin in Steriraum mit Premium Autoklav

Häufige Fragen

Welche Anforderungen muss das demineralisierte Wasser f√ľr die Dampfsterilisation erf√ľllen?

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Ausdr√ľcke destilliertes Wasser, demineralisiertes Wasser und VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) verwendet. W√§hrend es sich bei destilliertem Wasser (Aqua dest) um eine Bezeichnung handelt, die die Aufbereitung durch Verdampfung und Kondensation des Wassers voraussetzt, ist mit demineralisiertem Wasser gemeint, dass sich hier keine Mineralien mehr im Wasser befinden, die den Autoklaven oder die Instrumente sch√§digen k√∂nnen. Gleiches gilt f√ľr das VE-Wasser. Die jeweilige Wasserqualit√§t, die f√ľr diese drei Begriffe angenommen wird, kann durchaus identisch sein. Die Produktion von demineralisiertem Wasser oder von VE-Wasser erfolgt in der Regel durch Wasseraufbereitungs-Anlagen, die auf dem Prinzip des Ionen-Austausches oder der Umkehr-Osmose basieren.

Die Anforderungen an das demineralisierte Wasser werden in der DIN EN ISO 13060 und in der DIN 285 definiert. Ein entsprechender Verweis auf den Etiketten der Kanister gibt Ihnen Sicherheit √ľber die Eignung des demineralisierten Wassers f√ľr die Sterilisation.

F√ľllen Sie das Wasser in den Vorratsbeh√§lter des Stand-alone Autoklaven. Vor jedem Programmstart wird die Wasserqualit√§t durch eine Leitf√§higkeitsmessung gepr√ľft. Bei einer Wasserqualit√§t von 40 ¬ĶS gibt der Autoklav eine Warnmeldung und bei √úberschreitung von 60 ¬ĶS eine Fehlermeldung aus. Falls sich Wasser mit unzureichender Qualit√§t im Vorratsbeh√§lter befindet, ist kein Programmstart m√∂glich. Die Abk√ľrzung ¬ĶS steht hierbei f√ľr Mikrosiemens. Die Ma√üeinheit definiert den elektrischen Widerstand √ľber die Menge der gel√∂sten Teilchen im Wasser.

In fast allen Praxen hat sich die automatische Versorgung der MELAG Autoklaven mit Speisewasser durchgesetzt. Hierf√ľr stehen Ihnen die Wasseraufbereitungs-Anlagen der MELAdem Serie zur Auswahl. Die MELAdem 47 arbeitet nach dem Umkehr-Osmose-Verfahren und die MELAdem 40 und MELAdem 53 nach dem Ionenaustauscher-Verfahren. Nach der Aufbereitung des Leitungswassers steht Ihnen optimales demineralisiertes Wasser mit einem Leitwert zwischen 1 und 5 ¬ĶS f√ľr die Sterilisation zur Verf√ľgung.

Welche wiederkehrenden Kosten sind beim Betrieb von Autoklaven / Sterilisatoren relevant?

Um den ordnungsgem√§√üen Betrieb von Medizinprodukten fortlaufend zu gew√§hrleisten, fordert die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) in ¬ß3 die Durchf√ľhrung von Instandhaltungsma√ünahmen (‚ÄěInspektionen und Wartungen‚Äú). Mit der Wahrnehmung dieser Aufgaben d√ľrfen nur √ľber entsprechende Sachkenntnis verf√ľgende Personen beauftragt werden. Autoklaven und Thermodesinfektoren (RDG) haben in der Regel sogenannte Wartungsz√§hler, die nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen oder nach einem vorgegebenen Intervall eine Wartungsmeldung ausl√∂sen. Je nach Hersteller werden unterschiedliche Wartungssets mit Ersatzteilen f√ľr den Austausch in den Ger√§ten verwendet. MELAG legt bereits bei der Produktentwicklung gr√∂√üten Wert auf Nachhaltigkeit - auch mit dem Ziel, dass bei Wartungen m√∂glichst wenig Ersatzteile ausgetauscht werden m√ľssen und die erforderliche √úberpr√ľfungszeit sehr kurz gehalten werden kann. Die wesentlichen Ma√ünahmen bei Wartungen an MELAG Produkten sind die √úberpr√ľfung der funktionsrelevanten Komponenten und der Austausch von Verschlei√üteilen.

Die von MELAG in Spezial-Schulungen ausgebildeten Techniker des Fachhandels und der Depots f√ľhren Wartungsarbeiten schnell und kostenbewusst durch. Der Vorteil f√ľr den Praxisbetreiber durch den Einsatz der MELAG Systeml√∂sung besteht auch darin, dass die Wartungsarbeiten koordiniert durchgef√ľhrt werden k√∂nnen. Diese Kostenersparnis entsteht nicht, wenn Techniker des Fachhandels Wartungen in der gleichen Praxis f√ľr Ger√§te unterschiedlicher Hersteller durchf√ľhren. Neben den Wartungskosten sind nat√ľrlich auch die Verbrauchskosten f√ľr Energie und Wasser beim Autoklaven relevant. Auch in diesem Bereich legt MELAG bereits w√§hrend der Produktentwicklung gr√∂√üten Wert auf geringe Verbr√§uche ohne Einbu√üen bei der Prozessqualit√§t. Weitere Kosten im laufenden Praxisbetrieb k√∂nnen durch ungeplante Reparaturen von Ger√§ten entstehen. MELAG steht f√ľr Qualit√§t ‚Äěmade in Germany‚Äú. Unsere Produkte werden ausschlie√ülich an unserem Standort in Berlin gefertigt. Mit √ľber 160 Ingenieuren/ -innen streben wir t√§glich nach einer noch besseren Qualit√§t. Es ist bekannt, dass f√ľr Produkte von MELAG deutlich weniger Ger√§teausf√§lle und Kosten f√ľr Reparaturen eingeplant werden m√ľssen. Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) beim Einsatz von MELAG Ger√§ten sind demnach deutlich geringer, als bei den meisten anderen erh√§ltlichen und auf den ersten Blick eventuell sogar preiswerteren Ger√§ten.

Wie wird ein Autoklav richtig beladen?

Die erfolgreiche Sterilisation setzt immer die sachgemäße Reinigung und Desinfektion der Instrumente voraus. Denn nur so wird bei einer anschließenden Sterilisation des Instrumentariums der Erfolg sichergestellt.

Beachten Sie bitte immer die Aufbereitungshinweise des Instrumentenherstellers. Bei der Pflege der Instrumente sollten Sie unbedingt auf den Einsatz von wasserabweisenden Pflegemitteln oder dampfundurchl√§ssigen √Ėlen verzichten. Setzen Sie bitte nur Pflegemittel ein, die f√ľr eine Sterilisation geeignet sind.

Die richtige Beladung des Autoklaven bildet die Grundlage f√ľr eine wirksame Sterilisation und f√ľr perfekte Trocknungsergebnisse. Beachten Sie bitte bei Beladung des Autoklaven folgende Prinzipien:¬†¬†

  • Textilien nach oben
  • Sterilisierbeh√§lter nach unten
  • Unverpackte Instrumente nach unten
  • Schwere Beladung nach unten
  • Folien- und Papierverpackung nach oben (Ausnahme in Kombination mit Textilien: Dann nach unten)

Folienverpackung wird möglichst hochkant (stehend) im Autoklaven platziert. Falls Sie die Folienverpackung direkt auf ein Tablett legen, achten Sie bitte darauf, dass die Folienseite nach oben zeigt, um Tropfenbildung zu vermeiden.

Das fraktionierte Vakuumverfahren von Klasse B Autoklaven erm√∂glicht auch die Sterilisation von Mehrfachverpackungen. Hierdurch k√∂nnen Sie Instrumente in zwei Folienbeutel oder in einem Folienbeutel und einem Sterilisierbeh√§lter verpacken. Geschlossene Sterilisierbeh√§lter, vorzugsweise aus Aluminium, m√ľssen mindestens an einer Seite f√ľr den Dampfeinlass perforiert sein. Die MELAstore-Boxen und die Sterilisiercontainer von MELAG sichern optimale Sterilisations- und Trocknungsergebnisse.

In unserem Dokument zur Mustervalidierung der MELAG Autoklaven finden Sie Beladungsbeispiele f√ľr dentale Praxen. Die Beladungsbeispiele mit Fotos k√∂nnen ab Seite 28 abgerufen werden. Mustervalidierungen f√ľr weitere Fachbereiche stehen in unserem Download Center im Service-Bereich zur Verf√ľgung.¬†

Sind bakteriologische √úberpr√ľfungen (Sporentests) f√ľr Autoklaven / Sterilisatoren vorgeschrieben?

Die regelmäßige Kontrolle des Autoklaven ist ein wichtiger Teil des Hygienemanagements in Praxis und Klinik.

Die Pr√ľfung von Sterilisatoren mittels Bioindikatoren wurde fr√ľher halbj√§hrlich oder nach 400 Sterilisationschargen durchgef√ľhrt. Allerdings stammt die Forderung aus einem veralteten Kapitel der DIN 58946-6. In der aktualisierten Norm der DIN EN ISO 17665-1 wurde auf einen entsprechenden Verweis zum Einsatz von Bioindikatoren verzichtet.

Die biologischen Indikatoren wie Sporentests sind zur Beurteilung des Sterilisationsprozesses nicht geeignet. Denn die Sterilisation setzt eine l√§ngere Haltezeit voraus als f√ľr die Abt√∂tung der Bioindikatoren erforderlich ist.

Um die Sterilisation chargenbezogen zu kontrollieren, empfiehlt sich der Einsatz eines geeigneten Indikatorsystems. Das Sterilisationsergebnis von Hohlk√∂rperinstrumenten wird mit einem Helix-Pr√ľfk√∂rper kontrolliert. Als Systemanbieter bietet Ihnen MELAG die beiden Helix-Pr√ľfk√∂rper MELAcontrol und die MELAcontrol Pro zur Funktionspr√ľfung seiner Klasse B Autoklaven an. Beide Pr√ľfk√∂rper erf√ľllen die Anforderungen der EN 867 ‚Äď 5. Klasse S Autoklaven pr√ľfen Sie bitte mit einem Indikator der Klasse 5.

Zus√§tzlich zeigt die Leistungsbeurteilung innerhalb der Validierung auf, dass die Sterilisationsparameter auch an der Beladung im Autoklaven erreicht wurden. Die Validierung ist demnach eine √úberpr√ľfung des Sterilisationserfolges mit praxisspezifischem Sterilisiergut, Sterilisierverpackung und Beladung am Aufstellort des Autoklaven. Um eine erfolgreiche Sterilisation dauerhaft sicherzustellen, muss diese Leistungsbeurteilung in regelm√§√üigen Zeitabst√§nden in der Praxis und Klinik wiederholt werden.

Wie erfolgt die Dokumentation und Freigabe einer Sterilisationscharge?

Die Prozessdokumentation des Autoklav ist als Nachweis f√ľr ein erfolgreich abgelaufenes Sterilisations-Programm unverzichtbar. Eine Dokumentation kann sowohl manuell, als auch digital mit einer Software-L√∂sung erfolgen.

Die manuelle Dokumentation und Freigabe findet mit Hilfe eines Dokumentationsblatts, aus unserer MELAdoc Reihe, statt. Die Freigabeentscheidungen werden hierauf handschriftlich erfasst. Mit Hilfe des MELAdoc Etikettendruckers, können Sie den Dokumentationsprozess weiter vereinfachen.

Die Freigabe nach der Sterilisation beginnt mit der √úberpr√ľfung und Dokumentation des korrekten Prozessablaufs. Die relevanten Prozessparameter werden auf einem Protokoll gespeichert und der Erfolg der Charge auf dem Display des Autoklav angezeigt. Zus√§tzlich erfolgt die √úberpr√ľfung der Sterilisierverpackung auf Unversehrtheit sowie Trockenheit und zum Schluss die Kennzeichnung des Sterilisierguts. Bitte kennzeichnen Sie das verpackte Instrument immer hinter der Siegelnaht auf der Folien-Seite der Sterilisierverpackung. Nach der Anwendung des Instruments k√∂nnen Sie das Etikett von der Folienverpackung abziehen und in die Patientenakte √ľbertragen. Dieser Nachweis erf√ľllt die umgekehrte Beweislast in Ihrer Arzt- und Zahnarztpraxis l√ľckenlosen.

Die Freigabe der Sterilisationscharge auf dem Dokumentationsblatt umfasst folgende Punkte:

  • Personal-, Ger√§te- und Chargennummer
  • Sterilisiert am / Verwendbar bis
  • Programm / Beladung
  • Erfolgreiche Sterilisation: Ja / Nein
  • Chargenindikatoren (z.B. MELAcontrol) in Ordnung: Ja / Nein
  • Freigabe erteilt: Ja / Nein
  • Unterschrift zur Freigabe
     

Die Aufbereitungsprotokolle k√∂nnen auf einem Ausgabemedium, wie z.B. der MELAflash CF-Card, zur Datensicherung ausgegeben werden. Zum √Ėffnen der Protokolle ist keine weitere Software notwendig. Die Dateien werden einfach mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word oder Text-Editor) ge√∂ffnet. Bitte beachten Sie bei der Speicherung der Freigabedokumente die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

MELAtrace erf√ľllt die Anforderungen nach einer vollst√§ndigen Dokumentation und Freigabe schnell, sicher und papierlos. Die Software-L√∂sung verkn√ľpft die Aufbereitungsschritte der Reinigung und Desinfektion mit der Sterilisation, um eine √ľbergreifende und vollst√§ndige Dokumentation der Instrumentenaufbereitung sicherzustellen. MELAtrace f√ľhrt Sie hierf√ľr Schritt f√ľr Schritt durch das Programm. Die Chargen werden √ľber das System freigegeben und die Etiketten zur Kennzeichnung der Instrumente √ľber den MELAprint 60 ausgedruckt. Durch das Einscannen von Barcode-Etiketten wird sogar eine digitale Zuordnung in einer Patientenverwaltungssoftware sichergestellt.

Weitere Informationen zur Dokumentation und Freigabe der Instrumentenaufbereitung erhalten Sie hier.  

 

Was ist ein Vakuumtest?

Mit einem Vakuumtest wird bei Dampf-Sterilisatoren kontrolliert, wie gut alle dampff√ľhrenden Teile abgedichtet sind. Dieser Test erfolgt nach DIN 58946-6:2002 und wird somit von den nationalen Hygienevorschriften vorgegeben.

Sollten Sie einen Gro√ü-Autoklaven (> 1 STE) verwenden, dann empfehlen wir diesen Test monatlich durchzuf√ľhren. Bei einem kleineren Dampf-Sterilisator wird der Test einmal w√∂chentlich empfohlen. Im Idealfall erfolgt dies Montagmorgens vor Arbeitsbeginn, da eine kalte Kammer ohne Beladung vorausgesetzt wird.

Um den Test zu starten, entfernen Sie bitte die Halterung aus der Sterilisierkammer und pr√ľfen, ob diese trocken ist. Nachdem Sie den Sterilisator geschlossen haben, w√§hlen Sie √ľber das Bedienfeld den Vakuumtest aus. Nun wird die Luft aus der Kammer des Autoklav evakuiert. Der Test startet automatisch nachdem ein Druckausgleich stattgefunden hat. W√§hrend des Tests wird die Druck√§nderung innerhalb der Kammer pro Zeiteinheit gemessen, um zu sehen, wie viel Luft in dieser Zeit in das Ger√§t gelangt. Falls die Leckrate einen bestimmten Wert √ľbersteigt, gibt der Autoklav eine entsprechende Fehlermeldung am Display aus. Nach dem Test entriegelt sich die T√ľr Ihres Sterilisators und Sie k√∂nnen mit der Instrumentenaufbereitung starten.

 

Wie erfolgt die Dokumentation und Freigabe einer Sterilisationscharge?

Die Prozessdokumentation des Autoklav ist als Nachweis f√ľr ein erfolgreich abgelaufenes Sterilisations-Programm unverzichtbar. Eine Dokumentation kann sowohl manuell, als auch digital mit einer Software-L√∂sung erfolgen.

Die manuelle Dokumentation und Freigabe findet mit Hilfe eines Dokumentationsblatts, aus unserer MELAdoc Reihe, statt. Die Freigabeentscheidungen werden hierauf handschriftlich erfasst. Mit Hilfe des MELAdoc Etikettendruckers, können Sie den Dokumentationsprozess weiter vereinfachen.

Die Freigabe nach der Sterilisation beginnt mit der √úberpr√ľfung und Dokumentation des korrekten Prozessablaufs. Die relevanten Prozessparameter werden auf einem Protokoll gespeichert und der Erfolg der Charge auf dem Display des Autoklav angezeigt. Zus√§tzlich erfolgt die √úberpr√ľfung der Sterilisierverpackung auf Unversehrtheit sowie Trockenheit und zum Schluss die Kennzeichnung des Sterilisierguts. Bitte kennzeichnen Sie das verpackte Instrument immer hinter der Siegelnaht auf der Folien-Seite der Sterilisierverpackung. Nach der Anwendung des Instruments k√∂nnen Sie das Etikett von der Folienverpackung abziehen und in die Patientenakte √ľbertragen. Dieser Nachweis erf√ľllt die umgekehrte Beweislast in Ihrer Arzt- und Zahnarztpraxis l√ľckenlos.

Die Freigabe der Sterilisationscharge auf dem Dokumentationsblatt umfasst folgende Punkte:

  • Personal-, Ger√§te- und Chargennummer
  • Sterilisiert am / Verwendbar bis
  • Programm / Beladung
  • Erfolgreiche Sterilisation: Ja / Nein
  • Chargenindikatoren (z.B. MELAcontrol) in Ordnung: Ja / Nein
  • Freigabe erteilt: Ja / Nein
  • Unterschrift zur Freigabe

Die Aufbereitungsprotokolle k√∂nnen auf einem Ausgabemedium, wie z.B. der MELAflash CF-Card, zur Datensicherung ausgegeben werden. Zum √Ėffnen der Protokolle ist keine weitere Software notwendig. Die Dateien werden einfach mit einem Textverarbeitungsprogramm (Word oder Text-Editor) ge√∂ffnet. Bitte beachten Sie bei der Speicherung der Freigabedokumente die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

MELAtrace erf√ľllt die Anforderungen nach einer vollst√§ndigen Dokumentation und Freigabe schnell, sicher und papierlos. Die Software-L√∂sung verkn√ľpft die Aufbereitungsschritte der Reinigung und Desinfektion mit der Sterilisation, um eine √ľbergreifende und vollst√§ndige Dokumentation der Instrumentenaufbereitung sicherzustellen. MELAtrace f√ľhrt Sie hierf√ľr Schritt f√ľr Schritt durch das Programm. Die Chargen werden √ľber das System freigegeben und die Etiketten zur Kennzeichnung der Instrumente √ľber den MELAprint 60 ausgedruckt. Durch das Einscannen von Barcode-Etiketten wird sogar eine digitale Zuordnung in einer Patientenverwaltungssoftware sichergestellt.¬†¬†

 

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Praxisteam Christoph Kleindienst
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