Covid-19 Update: Aufbereitung von FFP-Masken

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COVID-19 Update: Aufbereitung von FFP-Masken

06.04.2020

Herzlichen Dank an alle Partner, Arzt- und Zahnarztpraxen, die trotz zahlreicher Herausforderungen für diejenigen da sind, die Ihre Hilfe benötigen: Ihre Patienten.

Außergewöhnliche Zeiten erfordern eine außergewöhnliche Zusammenarbeit. Unsere Hygiene-Experten stehen Ihnen weiterhin zur Seite. Gemeinsam mit unseren digitalen Tools unterstützen wir Sie bestmöglich aus der Ferne bei allen Fragen und Anliegen zur Instrumenten-Aufbereitung und Praxis-Hygiene.

Die Aufbereitung von FFP-Masken:

Aufgrund der Versorgungsengpässe mit FFP2- und FFP3-Masken während der Covid-19 Krise arbeiten Behörden an Lösungen zur erneuten Aufbereitung der Einmal-Schutzmasken. Für den Personal- und Patientenschutz ist eine geregelte und dokumentierte Aufbereitungsanleitung von Einmal-Schutzmasken essentiell. Erkundigen Sie sich bitte grundsätzlich bei Ihrer zuständigen Behörde und beim Masken-Hersteller nach empfohlenen Aufbereitungsverfahren.

Im folgenden Abschnitt geben wir Ihnen eine kurze Zusammenfassung über die bisher publizierten Empfehlungen zur Aufbereitung von FFP-Masken:

  • Die Deutsche Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV) verwies in einer Veröffentlichung auf die Aufbereitungsempfehlung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Allerdings wurde der Hinweis zu einer maximal zweimaligen Dekontamination der FFP-Masken mittels trockener Hitze bei 65 °C - 70 °C für 30 Minuten von der FAQ-Seite der BAuA entfernt. Der Vorstand der DGSV ist derzeit mit verantwortlichen Stellen im Gespräch und engagiert sich, um realisierbare Dekontaminationsverfahren zu etablieren. Eine konkrete Empfehlung liegt zur Zeit noch nicht vor:  www.dgsv-ev.de/covid19/#back
     
  • Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (DGKH) veröffentlicht auf Ihrer Website, dass trockene Hitze sowie Niedrigtemperatur-Sterilisationsverfahren keine praktikablen Dekontaminationsverfahren für Atemschutzmasken darstellen. Aufgrund der Verfügbarkeit von Autoklaven in medizinischen Einrichtungen sowie der Reproduzierbarkeit der Dampfsterilisation wird der Einsatz der thermischen Dekontamination durch Wasserdampf als wirksame und praktikable Lösung eingestuft. Erfahren Sie mehr über die sichere Dampfsterilisation von Atemschutzmasken im Schon-Programm bei 121 °C: www.krankenhaushygiene.de/informationen/hygiene-tipp/hygienetipp2020/765
     
  • Die Österreichische Gesellschaft für Sterilgutversorgung (ÖGSV) verweist auf die Veröffentlichung des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend. In Österreich ist somit die einmalige Dampfsterilisation von FFP-Masken bei 121 °C im Schon-Programm zulässig. Bitte berücksichtigen Sie die ergänzenden Maßnahmen zur Schaffung eines geeigneten Wiederaufbereitungs-Prozesses von Atemschutzmasken im klinischen Bereich: https://oegsv.com/wp/wp-content/uploads/Erlass_BMAFJ_-Wiederaufbereitung_von_Schutzmasken_24.03.2020.pdf
     
  • Die Technische Universität Delft (TU Delft) in den Niederlanden bestätigt in einem Test, dass die Sterilisation von FFP2-Masken keinen negativen Einfluss auf die Funktionalität ausübt. Weitere Informationen über die Dampfsterilisation von verpackten Masken im Schon-Programm bei 121 ⁰C erhalten Sie in der folgenden Veröffentlichung: https://repository.tudelft.nl/islandora/object/uuid%3Af048c853-7e1d-4715-b73d-3b506b274a30
     
  • Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) stellt auf ihrer Webseite die drei Maskentypen kurz vor: 1. Mund-Nasen-Bedeckung, 2. Medizinische Gesichtsmasken und 3. Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP1-, FFP2-, FFP3-Maske). In einer tabellarischen Übersicht erhalten Sie weitere Hinweise zu den Schutz- und Leistungsmerkmalen der jeweiligen Masken: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

 

Unsere Lösungen zur Inaktivierung von COVID-19:

Eine korrekt durchgeführte Aufbereitung der Instrumente schützt das Team und die Patienten. Unsere Autoklaven und Thermodesinfektoren der MELAG Systemlösung bieten effektiven Schutz vor Kontaminationen und helfen, die Ausbreitung der Krankheit COVID-19 einzudämmen. Die Viren der neuen Lungenkrankheit COVID-19 werden bereits bei 55  -  70 °C inaktiviert. So können Sie zum Beispiel direkt semikritische Instrumente, die im MELAtherm 10 oder MELAtherm 10 Evolution gereinigt, desinfiziert und getrocknet wurden, freigeben und erneut am Patienten anwenden.

Wir möchten Ihnen auch in der momentanen Situation, die passenden Lösungen für Ihren Prozess der Instrumenten-Aufbereitung bieten. Unter Beachtung der Hygiene-Maßnahmen, produzieren und liefern wir zeitnah weiterhin unsere Qualitätsprodukte – made in Germany.

Erfahren Sie mehr über den Prozess der Instrumenten-Aufbereitung mit der MELAG Systemlösung.

 

Erfahren Sie in der Aufzeichnung unseres Live-Webinar mehr über die sichere Instrumenten-Aufbereitung in Zeiten von Covid-19:
 

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