Vacuklav
41-B | Vacuklav 44-B | Vacuklav
24-B | Vacuklav
31 | Cliniklav
25 |
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Anforderungen
an eine zuverlässige Die elektronische Überwachung der relevanten Sterilisations-parameter wie Druck, Temperatur und Zeit und die Möglichkeit der Chargen-Dokumentation wahlweise über einen Protokolldrucker oder mit einer Dokumentations-Software für die Praxis-EDV sind die Mindestvoraussetzungen, die ein moderner Autoklav bieten sollte. Neben mehrerer frei wählbarer Sterilisationsprogramme für alle in der Praxis verwendeten Instrumente und Textilien sollten auch die für die Überprüfung der einwandfreien Funktion des Autoklaven erforderlichen Testprogramme (Bowie&Dick-Test, Vakuumtest) vorhanden sein. Die Instrumente und der Sterilisator werden durch das Einweg-System für das Speisewassers geschont, denn das mit der an dem Autoklaven angeschlossenen Wasseraufbereitungsanlage MELAdem37 hergestellte Wasser wird stets nur einmal verwendet. Was muß der Autoklav schaffen? An einem normalen OP-Tag werden in unserer Augenklinik
etwa 15 Cataract-Operationen sowie ca. 6 Eingriffe bei Strabismus,
Glaukom, refraktive und Hornhautchirurgie,
Lid-OP’s sowie Vitreo-Retinale Chirurgie in zwei OP-Räumen
durchgeführt. Um diese Zahl an einem Vormittag mit 6 Cataract-Sieben
zu schaffen, muß der Ablauf des Reinigens, Desinfizierens und
Sterilisierens in relativ kurzer Zeit erfolgen können. Instrumenten-Reinigung und Sterilisation Nach der Operation werden die benutzten Instrumente von der assistierende OP-Schwester sofort für 15 Minuten in ein Ultraschall-Bad gelegt, während der Springer das benutzte Einmal-OP-Zubehör entsorgt. Der Operateur schreibt in dieser Zeit den OP-Bericht am Computer und unterschreibt die vorbereiteten Arztbriefe bzw. Rezepte. Danach wendet er sich nach Anlegen eines neuen Kittels direkt der folgenden Operation des bereits vorbereiteten Patienten im nächsten OP zu. Unterdessen werden im Sterilisationsbereich die gereinigten und desinfizierten Instrumente aus dem Ultraschall-Bad genommen und mit demineralisiertem Wasser gespült, das mit der Sprühpistole MELAjet ebenfalls der Wasser-Aufbereitungsanlage MELAdem37 entnommen werden kann. Abschließend werden die Instrumente mit Druckluft getrocknet, auf der Instrumenten-Matte geordnet und auf das große Steri-Sieb gestellt. Folgende Instrumente sind für eine normale Caract-Operation in einem Sieb grundsätzlich vorhanden: Lidsperrer, Kolibripinzette, Vannasschere, Schere Modell „Bonn“, Diamant-Tunnelmesser, Diamant Phakolanze, Stilettomesser, I-A-Handgriffe, Kernmanipulator, Chopper, Push-Pull-Häkchen, Spülkanüle, Phakohandgriff, Silikonschläuche und Mikroskopgriffe. |
Der Betrieb des Vacuklav24-B Im Schnellprogramm dauert eine Sterilisation ohne Trocknung ca. 15 Minuten, mit Trocknung ca. 28 Minuten. Durch Aktivierung der Funktion „automatische Vorwärmung“ kann die Sterilisierkammer des Vacuklav24-B vorgewärmt und zwischen zwei Sterilisationen auf „stand-by“-Temperatur gehalten werden, was eine weitere Abkürzung der Betriebszeiten des Autoklaven ermöglicht. Das bedeutet für die OP-Schwestern, dass bei 15 Operationen pro OP-Tag kontinuierlich gearbeitet werden kann, ohne Leerlauf auf Grund fehlender, nicht sterilisierter Instrumente zu haben. Da der Vacuklav24-B nicht nur ein Schnellprogramm hat, sondern auch problemlos im Dauereinsatz betrieben werden kann, ist die Anschaffung eines zusätzlichen Schnellsterilisators entbehrlich. Durch die Fa. Ergoplan werden Tray-Einsätze für den Vacuklav24-B angeboten, in denen die Instrumente gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden können. Dadurch ist es möglich, die Instrumente aufzubereiten, ohne diese mehrfach in die Hände zu nehmen, was auch immer mit einer Verletzungsgefahr verbunden ist. Beurteilung Der MELAG Vacuklav24-B ist durch das übersichtliche Display und das gut verständliche Bedienpanel sehr leicht zu handhaben. Als Nachweis für die erfolgreiche Sterilisation wird über den Drucker MELAprint42 nach jedem Sterilisationsdurchlauf ein Protokoll mit den relevanten Parametern Druck, Temperatur und Zeit ausgedruckt. Eventuelle Fehler im Ablauf des Programms (z. B. Überladung des Autoklaven, fehlendes Wasser etc.) werden auf diesem Protokoll vermerkt. Eine interessante Alternative zur Dokumentation mit dem Protokolldrucker ist die Dokumentation mit der PC-Software MELAwin, die in Kürze lieferbar sein wird. Diese Software der Fa. MELAG läßt sich problemlos auf einem PC mit den Betriebssystemen Windows95/98 oder WindowsNT, installieren. Die Dokumentation verläuft dann, nach dem Einschalten des Autoklaven und dem Start des PC, „online“ im Hintergrund und bedarf keiner weiteren Eingaben des Anwenders. Aber nicht nur die eigentliche Charge wird automatisch auf der Festplatte archiviert, sondern es kann auch der Name des zu behandelnden Patienten mit einer Sterilisations-Charge verbunden werden. Die Eingabe hierfür erfolgt am PC. Dieses dürfte aus Gründen der erforderlichen Beweissicherheit in naher Zukunft sehr wichtig werden. Außerdem können auch Silikonschläuche etc. nach der prEN 13060/1-4 für Kleinsterilisatoren im MELAG Vacuklav24-B sterilisiert werden, da durch das fraktionierte Vor-Vakuum mit Perioden von Luftentfernung und Dampfeinlaß auch Hohlkörper und poröses Sterilisiergut mit Dampf gesättigt werden. Dadurch wird mit diesem platzsparenden Kleinsterilisator eine Sterilisationssicherheit erreicht, die bisher Großgeräten vorbehalten war. Die bisher verwendeten Kassetten Schnellautoklaven erfüllen diese kommenden Normanforderungen nicht mehr. Aufgrund des geringen Platzbedarfs von nur ca. 45x60 cm Stellfläche, der optional anschließbaren Wasser-Aufbereitungsanlage MELAdem37 und der leicht verständlichen Bedienerführung auf dem großen, gut lesbaren Display eignet sich das Gerät ganz besonders auch für OP’s in Praxen und Ambulatorien. Die maximal zulässigen Beladungsmengen des MELAG Vacuklav24-B sind trotz der kompakten Außenmaße erstaunlich hoch. Sie betragen für Instrumente 7kg und für Textilien 2,5kg. In Einrichtungen wie unserer Augenklinik werden sehr viele Operationen in kurzen Abständen durchgeführt. Deshalb kann man auf einen zweiten Autoklaven Klasse „B“ nicht verzichten. Aufgrund der kommenden europäischen Norm prEN 13060/1-4 ist ein fraktioniertes Vor-Vakuum und eine Vakuum-Trocknung unverzichtbar. Die Restfeuchte nach der Sterilisation von Instrumenten darf ein Gewicht von 0,2% des Instrumentengewichts nicht überschreiten. Wegen der Programmablaufzeit (incl. Trocknung) von ca. 28 Minuten ist der MELAG Vacuklav24-B ein ideales Zweitgerät. So müssen auch bei „high volume“ Operateuren nicht etliche weitere OP-Siebe angeschafft werden. Die bei uns in der Klinik vorhandenen sechs Cataract-Siebe sind vollkommen ausreichend für einen reibungslosen OP-Ablauf. In Praxen und Ambulatorien mit nur einem OP-Raum oder mit geringem OP-Anteil an der täglichen Arbeit sollte der MELAG Vacuklav24-B als Einzelgerät allen Anforderungen völlig genügen. Autoren: Praxis Dr. Koch / Dr. Koletzko |
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Dr. Hanno Soenke und ZA Peter Neumann, Berlin Technische Ausrüstung als Maßstab Die Entscheidung für einen neuen Autoklaven fiel bei uns in eine Zeit, die einerseits geprägt ist von schwindenden Honoraren und steigenden Kosten, andererseits mehr denn je die Forderung stellt, der immer wieder aufflammenden Hygienediskussion Rechnung zu tragen. In den Medien wird – teilweise sehr spektakulär – wiederholt über eventuelle Infektionsmöglichkeiten in zahn-ärztlichen Praxen berichtet. Der kritische Panorama-Beitrag (April 1993) zu diesem Thema ist vielen sicher noch in Erinnerung. Als Maßstab für unsere Sorgfaltspflicht gilt die technische Ausrüstung der Zahnarztpraxis. Somit erschien es uns wichtig, bei der Wahl eines neuen Autoklaven ganz besonders auf einen technischen Standard zu achten, der den zu erwartenden hygienischen Anforderungen standhalten kann, wobei an Forderungen zu denken ist, die mit der in Arbeit befindlichen - und wie man hört - sehr strengen Europa-Norm für Praxis-Autoklaven verbunden sein werden. Der neue Autoklav sollte auch den organisatorischen Anforderungen unserer Praxis mit zwei vorhandenen Schnell-Autoklaven für die Hand- und Winkelstücke den gesamten Sterilisationsbedarf abdecken. Flecken auf dem Sterilisationsgut beim Kreislaufverfahren Unter Berücksichtigung dieser Voraussetzungen fiel unsere Entscheidung für den Vacuklav 31 von MELAG, Berlin, dessen großes Platzangebot bei kompakten Abmessungen und ansprechendem Design auch bei sperrigem Sterilisationsgut kaum Probleme aufkommen läßt.Zu den zukunftssicheren Eigenschaften zählen wir besonders das fraktionierte Vor-Vakuumverfahren, das nach der zukünftigen Europa-Norm wohl die Voraussetzungen für einen universellen Praxis-Autoklaven sein soll. Wichtig ist uns auch die Drucker-Schnittstelle, denn die Dokumentation und Archivierung der erfolgten Sterilisation ist unseres Erachtens angesichts der neuen Rechtssprechung mit ihrer Umkehr der Beweislast für die Zukunft wichtiges Beweismittel für die hygienische Qualitätssicherung in unserer Praxis.Trotz sorgfältiger Instrumentenaufbereitung konnte man bei unserem alten Autoklaven, der nach dem Kreislaufverfahren (Wasser-Dampf-Wasser) arbeitete, am verschmutzen Vorratswasser sehen, wie sich bei der Sterilisation immer noch vorhandene Rückstände von Instrumentarium lösten. Das führte zu Flecken auf dem Sterilisationsgut. Das vom Hersteller für den Vacuklav31 propagierte und realisierte Wasser-Einweg-Verfahren hat sich dagegen im Praxisalltag sehr bewährt-allerdings auf Kosten des Wasserverbrauchs, den wir zur Zeit noch aus der kleinen Wasseraufbereitungsanlage für unsere beiden Schnellautoklaven decken. Da aber für den Betrieb des Vacuklav31 demineralisiertes Wasser genügt, prüfen wir jetzt die Amortisation einer zwar teureren, aber umweltfreundlichen Umkehr-Osmose-Anlage. Diese hätte auch noch den Vorteil, daß sich der Vacuklav31 aus einer solchen Anlage bei Bedarf automatisch demineralisiertes Wasser anfordern könnte. |
Vakuumtechnik mit einem fraktionierten Vor-Vakuum Das wiederum entlastet die Helferinnen vom manuellen Nachfüllen, ganz zu schweigen von den Beschaffungs- und Müllproblemen (Kanisterentsorgung), falls überhaupt keine Wasseraufbereitungsanlage in der Praxis vorhanden ist. Wir haben den Vacuklav 31 seit Mai 1995 in unserer Praxis im täglichen Einsatz. Das Sterilisationsgut aus den sechs Behandlungszimmern - das heißt Instrumente für die konservierende, endodontische, prothetische sowie die paradontologisch/chirurgische Behandlung –wird problemlos von diesem Gerät bewältigt, wobei die kurze Betriebszeit von kapp 20 Minuten für verpacktes Sterilisationsgut ( ohne Trocknungszeit) und die Möglichkeit, den Autoklaven ohne Pausezeiten einzusetzen, sehr vorteilhaft sind.In einer Praxis mit einem stärkeren chirurgischen Profil würde auch das Textilprogramm sicher häufiger zum Einsatz gelangen. Die Sterilisation der Hand- und Winkelstücke zwischen den Behandlungen erfolgt bei uns noch mit zwei vorhandenen Schnell-Autoklaven, obwohl der Vacuklav31 auch dafür ein (Schnell-)Programm von 9 Minuten Dauer zur Verfügung stellt. Ein Großteil der Instrumente wird bei uns in Sterilisierverpackungen "einer Kombinationsverppackung aus Papier und Folie" eingeschweißt. Insbesondere bei eingeschweißtem Sterilisiergut, bei dem es im alten Autoklaven oft Trocknungseffekt des Nach-Vakuums dieses Autoklaven. Unmißverständliche Programmwahl Alle Helferinnen haben mit der Bedienung des Geräts keinerlei Schwierigkeiten gehabt. Auch im stressigen Praxisalltag ist die Programmwahl über die Tasten unmißverständlich, die Anzeigen des mikroprozessorgesteuerten Sterilisationsablaufes über des Display sind eindeutig. Aufgrund seines leisen Betriebsgeräusches konnten wir den Vacuklav31 - bei der uns herschenden Platznot gehorchend - in einem unserer Behandlungszimmer aufstellen. Nur einmal kam Unmut bei einer Helferin auf, als sie Wasser nachgefüllt hatte und der Autoklav den Startbefehl nicht annahm. Dafür leuchtete im Display folgende Fehlermeldung "Speisewasserqualität unzureichend, Start nicht möglich". Eine Wasserüberprüfung durch unser Depot mit einem Meßgerät für die Wasserqualität ergab, daß die Helferin "versehentlich" Leitungswasser nachgefüllt hatte und der im Autoklaven eingebaute Leitwertmesser bestimmungsgemäß den Autoklaven (und damit unser Geld) schützte. Natürlich gefiel uns der recht hohe Preis des Vacuklav31 im Vergleich zu herkömmlichen Autoklaven nicht. Wir entschieden uns im wichtigen Hygienebereich den in unserer Praxis angestrebten bestmöglichen Ausrüstungsstandard (Laser,RGV,CAD-CAM) aufrecht zu erhalten. Die Vakuumtechnik mit fraktioniertem Vor-Vakuum wird in Zukunft, auch ohne die bereits erwähnte Europa-Norm, im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Implantologie und Oralchirurgie mit deren Verwendung von nur einseitig perforierten Traykassetten, Kassetten mit Ventiltechnik, Textilsterilisation und ähnlichem eine immer größere Rolle spielen. Auszug aus: DZW 17/96 |
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